Neues Bearbeitungszentrum für Kupferätzen bei MicroCirtec

Der deutsche Leiterplattenhersteller MicroCirtec hat an seinem Fertigungsstandort Krefeld eine neue Hochpräzisionsätzmaschine für das alkalische Kupferätzen von Leiterplatten installiert. In Zusammenarbeit mit dem Maschinenhersteller Gebr. Schmid wurde das Bearbeitungszentrum so gebaut, dass die Maschine den vielseitigen Anforderungen der deutschen Elektronikindustrie in vollem Umfang mehr als gerecht wird.

Sowohl das Fine-Line Ätzen von Track-Gap Leiterbildstrukturen von 75 my als auch das Ätzen von Dickkupferstärken von  größer 100 my sind mit dieser Maschine  in Großserienproduktion möglich. Mit Hilfe eines speziellen Flexantriebs können nur (!) 100 my dünne Innenlagen (+Kupfer) havariefrei durch die einzelnen Bearbeitungsmodule transportiert werden. Für jeden einzelnen oszillierenden Düsenstock, mit dem das alkalische Ätzmedium auf die Kupferoberfläche aufgebracht wird,  lässt sich der Sprühdruck separat so einstellen, dass die gefürchtete Seenbildung auf der Leiterplattenoberfläche unterdrückt werden kann und die Abätzrate über den gesamten Leiterplatten-Nutzen möglichst gleichbleibend ist. Über diverse Optionen des Hinzu- und Abschaltens der jeweiligen Ätzkammern,  intermittierendes Ätzen, der Möglichkeit des “Wolkenätzens” und andere Möglichkeiten der Einflussnahme auf die Exposition der Kupferoberfläche zum Ätzmedium können die Unterätzungsraten minimiert und definierte Schichtstärken geätzt werden.

 

Durch die enorme Anlagenlänge von 10 m ist die Anlage auch darauf ausgelegt, größerer Auftragsvolumen zu produzieren. “MicroCirtec”, so der Geschäftsführer Andreas Brüggen, “will mit dieser Anschaffung weiterhin seine industrielle Schlagkraft in allen Seriengrößen unterstreichen und maßgebliche Akzente hinsichtlich schneller und pünktlicher Lieferfähigkeit setzen”.

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