Glossar - Begriffe und Terminologien von Leiterplatten

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Thixotropie

Eigenschaft eines Stoffes unter mechanischer Einwirkung / Scherbeanspruchung durch Pumpen, Rühren, Rakeldruck seine Viskosität zu erniedrigen und nach Beendigung der Belastung wieder in den Ursprungszustand zurückzukehren. Siebdrucklacke zum Beispiel verfügen über eine sehr hohe Thixotropie. Durch den Rakeldruck und die Bewegung wird der Siebdrucklack dünnflüssiger und fließt durch die Siebmaschen auf das Druckgut. Nach dem Abheben des Siebes / der Schablone muß der Lack “stehen”; er muß schnell seinen Ursprungszustand erreichen und darf nicht mehr fließen, wodurch eine gute Kantenabdeckung sichergestellt wird.